Alternative Chat-Systeme


Dieser Artikel ist Teil einer Serie:

Wie der vorhergehende Artikel “Chat-Systeme als Mittel zur synchronen Kommunikation in Gruppen” gezeigt hat, sind Programme wie Instant Messenger durchaus geeignet Teams in ihrer Kommunikation zu unterstützen.
Dennoch können 5 Probleme der textbasierten synchronen Kommunikation mit herkömmlichen Programmen identifiziert werden:

  1. Es existiert ein mangelnder Bezug zwischen Personen und deren Nachrichten
  2. Keine Sichtbarkeit des Zuhörers
  3. Kein sichtbarer Entstehungsprozess der Nachricht
  4. Mangelnde Positionierung der Nachricht
  5. Mangel an verwendbaren Protokollierungen der Unterhaltungen und sozialem Kontext

Die Punkte 1 bis 3 ergeben sich direkt aus der relativ abstrakten textuellen Ebene des Mediums. In einer Unterhaltung in der Sprache übermittelt wird, kann der Entstehungsprozess einer Nachricht sehr wohl beobachtet werden und in einem Videochat ist der Zuhörer sichtbar und die Reaktionen auf die übermittelte Nachricht können verfolgt werden.

Es gibt nun durchaus Vorschläge wie eines oder mehrere der oben aufgeführten Probleme mit alternativen Chat-Systemen behoben oder zumindest abgemildert werden können. Der Grad der Realisierung ist dabei sehr unterschiedlich. Zu einigen davon gibt es funktionierende Clients, andere wiederrum existieren nur als Vorschläge in Artikeln oder es gibt Arbeitsbeispiele/Prototypen, welche für die Untersuchung der Grundidee eingesetzt wurden. Betrachten wir also mal, welche Ideen es so gibt:

Chat Circles

von Viega, Fernanda; Donath, Judith; Karahalios, Karrie (1999) in “Visualizing Conversation1 vorgestellt, versucht einen Bezug zwischen Nachricht und Benutzer herzustellen, indem jeder Nutzer durch einen farbigen Kreis markiert wird, der auf einer 2D-Ebene beliebig verschoben werden kann. Nachrichten die der Nutzer eintippt erscheinen direkt in diesem Kreis und verblassen nach einiger Zeit wieder. Wärend der Nutzer seine Nachricht tippt, wird ein blinkender Reif um den Kreis gezogen, der den Chatter repräsentiert. Eine funktionsfähige Implementation der Idee, zusammen mit einigen relevanten Artikeln, kann unter http://alumni.media.mit.edu/~fviegas/projects/chatcircles/index.htm aufgerufen werden. Hier ein Screenshot einer Beispielsitzung:

Screenshot: Chat mit Chat Circles

Wie leicht zu erkennen ist, unterscheidet sich dieses Interface durchaus von einer “normalen” IRC oder IM Sitzung. Elemente einer virtuellen Realität sind vorhanden. So ist z.B. ein Teil der Unterhaltungen verschiedener Nutzer ausgeblendet, sobald sie sich ausserhalb des Erfassungsbereichs des Fensters des jeweiligen Nutzers befinden. Will man sich mit einer Person unterhalten, so muss man sich “räumlich” auf sie zubewegen und in ihrer Nähe bleiben.

Auch dem Mangel an brauchbarer Protokollierung versucht Chat Circles zu begegnen. Unterhaltungen der Nutzer werden auf einer individuellen Timeline in Bezug zu den anderen Nutzern dargestellt. Mit Hilfe einer Lupenfunktion können zeitlich zusammenhängende Äusserungen dargestellt werden. Der folgende Screenshot zeigt ein Beispiel-Log:

Screenshot: Chat Circles Log

Social Proxies und Babble

Erickson et. al. (1999) haben in “Socially Translucent Systems: Social Proxies, Persistent Conversation, and the Design of “Babble”2 einen sogenannten “Social Proxy” vorgestellt. Der Protoyp Client hat sich dabei aus dem Loop Project entwickelt. Der Social Proxy wird dabei durch einen einfachen Kreis dargestellt, der den jeweiligen Chatraum repräsentiert. In dem Kreis erscheinen die einzelnen Nutzer als farbige Punkte. Nutzer die sich am Chat aktiv beteiligen, befinden sich in der Mitte des Kreises. Sind sie eine Weile inaktiv, so driftet der jeweils den Nutzer repräsentierende Punkt langsam zum Rand des Kreises.

Mit dieser Darstellung, soll die Sichtbarkeit des Zuhörers erhöht werden. Im Chatraum “anwesende” Nutzer sollen so einschätzen können, ob andere Nutzer “im Raum da sind”, oder eben nicht (ideln).
WebPlaces, von Magglio und Garret in “WebPlaces: Adding People to the Web3 beschrieben, nutzt z.B. einen Babble-ähnlichen Social Proxy.

Threaded Chat

LaLiberte, Daniel (1998) schlägt in “Live Threaded Chat” vor, die Darstellung von Diskussionssträngen, wie sie in Usenet-Clients üblich sind, in Chat-Clients zu integrieren. Somit würde das Problem beseitigt, dass in herkömmlichen Chaträumen die Diskussionen “zerrissen” dargestellt werden und eine Positionierbarkeit der Nachrichten ermöglicht. Mit dieser Technik bleibt also der Kontext der Äusserungen besser erhalten, da eindeutig sichtbar ist, welche Nachrichten sich in welcher Reihenfolge aufeinander beziehen.

Beispiel: Screenshot threading von Nachrichten

Jeder Nutzer kann ein beliebiges neues Thema beginnen oder auf ein bereits gestartetes Thema antworten, indem er seinen Text unter dem relevanten Text des jeweiligen Threads platziert. Dazu klickt er einfach den Text an auf den er antworten möchte und beginnt zu schreiben. Bis er seine Eingabe abgeschlossen hat, erscheint an der Stelle, an der der Text entsteht ein Platzhalter. Hat er seinen Text falsch platziert, so kann die Nachricht an die richtige Stelle verschoben werden. Dadurch entstehen die aus dem Usenet bekannten Diskussionsstränge. Smith et. al. (2000) haben in “Conversation Trees and Threaded Chats4 eine Untersuchung mit einem funktionierenden Prototypen mit 70 Testpersonen durchgeführt.
Das dabei identifizierte Hauptproblem, war die Tatsache, dass die Nutzer keinen klar bestimmten Fokus hatten, in dem die neuesten Nachrichten erschienen. Bei herkömmlichen Gruppenchats ist dies auf Grund der Struktur (neue Nachrichten erscheinen im Hauptfenster unten und wandern dann im zeitlichen Verlauf nach oben) der Fall. Andererseits konnten die Nutzer nach eigenen Aussagen erwartungsgemäss “ihrem” Thema im jeweiligen Thread besser folgen, als dies in einem “normalen” Chat der Fall gewesen wäre.

Obwohl sich bei Google auf Anhieb drei verschiedene Patente5 6 7 finden, die sich auf Threaded Chat Systeme beziehen, ist es mir nicht gelungen einen frei herunterladbaren Client zum testen zu finden. Auch funktionierende proprietäre Clients sind mir derzeit nicht bekannt.

Jedoch wurde im April 2007 von Tran und Raikundalia das Alternative Microsoft Messenger Interface

SWIM

in dem Artikel “SWIM: An Alternative Interface for MSN Messenger8 9 vorgestellt. Der Client verbindet die aus herkömmlichen Chat-Clients bekannte sequentielle Anzeige der Nachrichten mit einem Threaded Chat Interface, um sowohl die Einfachheit der sequentiellen Darstellung zu erhalten, wie auch die Strukturiertheit der Threads zu nutzen. Hauptziele waren:

  • Integration von sequentieller und threaded Anzeige um die Aufgabenorientierte Kommunikation von Gruppen zu unterstützen
  • Nutzung der Vorteile beider Darstellungsarten
  • Persistenz der Unterhaltung: Dies wird einerseits dadurch erreicht, dass die Unterhaltung als ein XML File gespeichert werden kann und andererseits eine Unterhaltungshistorie bei Betreten des Raums ladbar ist, um später hinzukommenden Personen das Nachlesen der vorhergehenden Diskussionspunkte zu ermöglichen.
Die Eingabe der Nachrichten erfolgt in einer separaten Messagebox und erscheint nach dem RETURN wie von normalen Systemen bekannt, im sequentiellen Bereich. Ein Klick auf einen speziellen Button (“New Topic”) eröffnet gleichzeitig in der threaded Anzeige einen neuen Diskussionsbaum. Ein intelligentes regelbasiertes System kennt aus dem Kontext heraus zu welchem Topic die Antwort beim Absenden der Nachricht gehört. Falsch zugeordnete Nachrichten können jedoch auch in der Baumanzeige verschoben werden. Ebenso ist es möglich eine Stelle im Baum anzuklicken und dann dazu eine Nachricht zu verfassen. Die Anzeige der Bäume ist adaptiv. Threads an denen sich der Nutzer nicht beteiligt, werden automatisch eingeklappt und bei Beteiligung auch automatisch wieder aufgeklappt.
Die bis jetzt veröffentlichten Informationen zu diesem Client klingen sehr positiv. Es wurde bis jetzt jedoch nur in einer kleinen Forschungsgruppe eingesetzt. Ein Feldversuch ist jedoch geplant.

MMChat

Hesse (2006) beschreibt in “A Mindmap like Chat-Interface10 einen weiter entwickelten Chat-Client, der neben einer threadähnlichen Ansicht auch eine visualisierung ähnlich einer Mindmap anbietet. Hesse nimmt dabei an, dass diese Struktur hilft Informationen besser zu memorieren und es den Nutzern einfacher macht ein mentales Model der Unterhaltung zu generieren. Ein Multi-User Prototyp ist derzeit noch in der Entwicklung. Screenshots sind sowohl im Artikel, wie auch unter http://www.ischool.berkeley.edu/~hannes/mmchat/ zu sehen.

factchat

Ein ähnliches Konzept wie MMChat verfolgt factchat11 12, die Chat-Software der factline-Plattform. factchat ermöglicht es Nutzern unterschiedliche Farben zu geben. Diese können ihre Beiträge frei im Raum durch ziehen mit der Maus positionieren. Anschliessend kann eine Nachricht mittels Tastatur eingetippt werden. Möchte man die Nachricht mit einer anderen verlinken, so fährt man mit der Maus über die Nachricht mit der verlinkt werden soll, wartet 1-2 Sekunden und kann in der dann aufscheinenden Textblase “Reference this message” anklicken. Danach sind die Nachrichten mit einer Linie verbunden. Drücken von RETURN schliesst die Texteingabe ab. Danach kann mit einer neuen Texteingabe begonnen werden.

Unter http://www.factchat.com/ kann eine Testinstallation aufgerufen werden. Hier ist ein Screenshot der Oberfläche:

Screenshot: fachtchat.com

Die Software unterstützt ausserdem verschiedene Chaträume, eine Timeline mit der vorhergehende Unterhaltungen verfolgt werden können und eine Exportfunktion für ein Gesprächsprotokoll.

Die Konfiguration in dieser Form erinnert aus meiner Sicht sehr stark an ein Multi-User Brainstorming/Mind-Mapping Tool. Für einen “echten” Chat, so wie man das aus dem IRC oder einem IM gewohnt ist, dürfte sich das System nur bedingt eignen, da dieses Oberflächen Konzept eher dazu verleiten dürfte Gedanken und Ideen zu einem vorher definierten Thema niederzuschreiben und in Relation zueinander zu setzen. factline bewirbt es folgerichtig auch als Diskussions- und Brainstormingbord.

Exkurs: PieSpy

Im Zusammenhang mit der Mindmap Ansicht von MMChat sei der IRCBot PieSpy13 erwähnt. Mutton (2004) hat es erstmal in “Inferring and Visualizing Social Networks on Internet Relay Chat14 vorgestellt. Zwar handelt es sich hierbei nicht um ein eigenständiges Chatsystem, jedoch ist der Bot in der Lage ein soziales Netzwerk aus den Unterhaltungen in einem Channel zu visualisieren. Dies ermöglicht den Protokollierungen zusätzliche Informationen hinzuzufügen und den sozialen Kontext besser zu erfassen. Tuulos und Tiiri (2004) haben in “Combining Topic Models and Social Networks for Chat Data Mining15 eine von PieSpy inspirierte Anwendung vorgestellt.

Jeder Nutzer wird von PieSpy als kleiner Kreis dargestellt, über dem der jeweilige Nickname (Name im Chat) des Nutzers vermerkt ist. Beziehungen zwischen den Personen werden als Kanten dargestellt, deren Dicke sich nach der Anzahl der Nachrichten richtet. Je mehr Nachrichten zwischen zwei Nutzern ausgetauscht werden, desto dicker ist die Linie die beide Nutzer miteinander verbindet.

Screenshot eines PieSpy Beispielgraphen (die Nicknames wurden dabei entfernt)

Mehr Screenshots und mögliche Anwendungsbeispiele finden sich auf der PieSpy Homepage.

Vronays Flow Client

Vronay et. al. (1999) haben in “Alternative Interfaces for Chat16 neben einem Status Client, der je nach Tastaturaktivität einen Online-Status der eingeloggten User anzeigt (bekannt aus einigen heutigen IM), das aus diesem Status Client entwickelte Design eines Flow Client vorgestellt.

Die Grundidee basiert darauf, dass ein Chat im Prinzip einem “streaming media” -also z.B. einem Ton oder Videodokument – ähnelt. Daher ist es sinnvoll, die einzelnen Chatter als unterschiedliche Spuren/Kanäle darzustellen in denen ihre jeweiligen Äusserungen als Boxen zeitlich eingeordnet erscheinen. Nachrichten werden als Boxen in einer konstant nach links wegscrollenden Spur, die den jeweiligen Nutzer repräsentiert, dargestellt. Die Breite der Box repräsentiert dabei die zeitliche Ausdehnung, welche die Nachricht von der Entstehung bis zum Abschluss benötigt hat. Mehrere Nutzer werden als vertikal angeordnete Spuren dargestellt. Entlehnt ist dieses Konzept aus Audio-/Video-Editoren. Zitat aus “Alternative Interfaces for Chat“:

Our fundamental realization was that chat is closer to a streaming media type than anything else, and that it might be efficient to view it with a more traditional streaming media interface [...] These timelines are seen in many streaming media editing products, such as Macromedia’s Director, Adobe Premier, and MIDI sequencing programs. In these interfaces, time flows from right to left, and the screen is broken up into a number of horizontal channels for different event sources, such as different MIDI channels, sprites, or film files.

Da der Client nicht frei erhältlich ist, wird hier von mir kein Screenshot eingefügt. Vronays Artikel enthält jedoch mehrere Darstellungen. Obwohl die Idee zur Anzeige des Verlaufs zuerst bestechend erscheint, berichten Vronay et.al von mehreren Problemen:

  • Kontinuierliches Scrollen eines grossen Bereichs des Clients: Da die gesamte Anzeige der Chataktivitäten permanent nach links wegscrollt, bewegt sich ein grosser Teil des sichtbarenBereichs. Das schien verwirrend auf die Nutzer zu wirken.
  • Das gesamte Interface wirkte zu hektisch (“too much activity”) und somit ebenfalls verwirrend auf die User.
  • Das neue Interface wirkte ungewöhnlich auf die Nutzer, welche herkömmliche Chat-Clients gewohnt waren (“Novelty”). Insbesondere das horizontale Scrollen schien gewöhnungsbedürftig.
  • Der getestete Prototyp hatte einige technische Schwierigkeiten (“flackern der Anzeige”)

Ogura et.al. (2003) bilden wie in “Building a New Internet Chat System for Sharing Timing Information17 beschrieben, das Design des Flow Clients in einem neuen Client nach. Das System sollte vor allem die Sichtbarkeit des Entstehungsprozesses der Nachricht ermöglichen und gleichzeitig eine Funktion implementieren, die klar erkennen lässt, wer gerade das Wort hat (“floor holding funktion”). Die Autoren untersuchten ihren Client auf Effektivität und fanden diese erhöht. Zitat:

The evaluation results showed that the system with each function significantly increases the number of turns, which might indicate the effectiveness of the new functions for smooth communication.

Tangible Chat

Tangible Chat wurde von Yamada (2002) in “A Study on Conveyance of Conversation-Context-Awareness in On-Line Communications using Tactile Sensation18 vorgestellt. Dabei wird jeder Tastendruck elektronisch zum Chatpartner in “real-time” übertragen und in einem Kissen auf dem er sitzt in Vibrationen umgewandelt. Durch diese taktile Information soll der Chatter Informationen darüber erhalten, ob das Gegenüber gerade eine Nachricht sendet. Yamada nimmt auch an, dass so Informationen über den Gemütszustand des anderen beim Tippen übertragen werden können, da sich die Stärke der Vibration nach der Stärke des Anschlags richtet. Ärgerliches – in der Regel also auch härteres – Tippen, würde somit zu verstärkten Vibrationen führen.
Die Idee wirkt kurios und dürfte spätestens bei einem Chat mit mehreren Personen zu Problemen führen. Wie sollte auch der User erkennen, wer gerade tippt? Sicherlich lässt sich das durch eine zusätzliche Anzeige auf dem Bildschirm darstellen, dann verliert aber die taktile Information viel an Wert.

  1. http://jcmc.indiana.edu/vol4/issue4/donath.html []
  2. http://www.pliant.org/personal/Tom_Erickson/loops.chi99.paper.html []
  3. http://www.almaden.ibm.com/cs/wbi/papers/www8/wwwplaces-abstract.html []
  4. http://research.microsoft.com/research/coet/Communities/T-Chat/CSCW2000/paper.pdf []
  5. http://www.patentstorm.us/patents/7039677.html []
  6. http://www.freepatentsonline.com/20030212746.html []
  7. http://www.freepatentsonline.com/20060090137.html []
  8. http://eprints.vu.edu.au/archive/00000622/01/CRPITV64Tran.pdf []
  9. http://eprints.vu.edu.au/archive/00000622/ []
  10. http://www.ischool.berkeley.edu/~hannes/mmchat/mmchat.pdf []
  11. http://www.factline.com/_284_11870378167000163619723864511996_/148637.0/ []
  12. http://www.factline.com/_284_11870378167000163619723864511996_/fsDownload/Produktblatt%20factchat.pdf?forumid=284&v=1&id=222195 []
  13. http://www.jibble.org/piespy/ []
  14. http://www.cs.kent.ac.uk/pubs/2004/1931/content.pdf []
  15. http://cosco.hiit.fi/Articles/wi04chat.pdf []
  16. http://research.microsoft.com/scg/papers/chat.htm []
  17. http://fife.speech.cs.cmu.edu/sigdial2003/proceedings/05_LONG_ogura_1_SIGdial03_final_Ogura.pdf []
  18. http://www.jaist.ac.jp/library/thesis/ks-master-2002/abstract/yuuko-y/abstract.pdf []

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