3D Scanner zum selber bauen

3D-Scanner sind teuer, nur was für Profis und schwer zu bekommen, richtig? Nein, falsch! Die Software zur Oberflächenerkennung ist ebenfalls recht teuer? Mag so gewesen sein, ja.
Die Software DAVID-Laserscanner, sowie DAVID-Shapefusion, ermöglicht zusammen mit einer handelsüblichen Webcam mit WDM-Treiber, einem Laser, der eine Linie auf das zu scannende Objekt werfen kann und einer beliebigen 90° Ecke, in die das zu scannende Objekt gestellt werden kann, das Übertragen der 3D Objekte auf den heimischen PC.

Die dazu notwendige Technik wurde am Institut für Robotik und Prozessinformatik der Technischen Universität Braunschweig von den Informatikern Dr. Simon Winkelbach und Sven Molkenstruck entwickelt1. Die daraus entstandene Software DAVID-Laserscanner ist Freeware und auf der Homepage david-laserscanner.com herunterzuladen. Der schwierigste aufwändigste Teil beim 3D-Scanner im Eigenbau, dürfte die – im Manual gut dokumentierte – Kalibrierung sein. Sobald dieser Punkt geschafft ist, sollte dem Scannen auch verwinkelter Gegenstände nichts mehr im Wege stehen.
Die derzeit nur unter Windows lauffähige Software ist einfach zu bedienen und speichert die aufgenommenen Objekte im Alias Wavefront OBJ Format. Leider können mit der Freeware keine 360° Scans aus mehreren Aufnahmen zusammengeführt werden. Wer das braucht, muss zur derzeit 49 EUR teuren Software DAVID-Shapefusion greifen, die sich jedoch ebenfalls auf der Webseite in einer Trial-Version herunterladen lässt.

Die Website zur Software bestätigt den guten Eindruck. Hier findet sich neben Anleitungen, eine User Gallery und auch ein Diskussionsforum.

  1. http://www.rob.cs.tu-bs.de/content/01-news/81-david/swi_2006_09_konferenz_dagm.pdf []

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